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Wie finden Sie Stellenangebote, die zu Ihrem Profil und Ihren beruflichen Zielen passen?

Eine erfolgreiche Jobsuche beginnt mit einer sorgfältigen Vorbereitung. Um passende Stellenangebote zu finden, muss man genau wissen, was …

Femme professionnelle cherchant des offres d'emploi sur son ordinateur portable dans un bureau à domicile moderne

Eine erfolgreiche Jobsuche beginnt mit einer sorgfältigen Vorbereitung. Wer passende Stellenangebote finden möchte, sollte genau wissen, wonach er sucht, wo er suchen muss und wie sich die Relevanz einer Anzeige beurteilen lässt, bevor man Zeit investiert. Ohne eine klare Strategie besteht das größte Risiko nicht darin, Stellenanzeigen zu übersehen, sondern sich auf unpassende Stellen zu bewerben, ohne damit etwas zu erreichen.

Stellenbezeichnungen und Synonyme: der Filter, den die meisten Bewerber vernachlässigen

Unternehmen bezeichnen dieselben Tätigkeiten nicht immer mit denselben Begriffen. Eine Stelle mit Schwerpunkt Kundenbeziehungen kann je nach Branche, Unternehmensgröße oder internen Gepflogenheiten als Kundenbetreuer, Portfoliomanager, Vertriebsberater oder Kundenbetreuer im Außendienst bezeichnet werden.

Bevor Sie eine Suche auf einer Jobbörse starten, sollten Sie alle Varianten der Stellenbezeichnung auflisten, die zu Ihrem angestrebten Beruf passen. Geben Sie jede Variante einzeln ein: Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Stellenbezeichnung erheblich, selbst wenn die Aufgaben nahezu identisch sind.

Diese Suche nach Synonymen gilt auch für Kompetenzen. Kenntnisse im Projektmanagement können in Stellenanzeigen auch als „Projektsteuerung“, „Projektkoordination“ oder „Projektleitung“ bezeichnet werden.

Mit Suchanfragen zu verschiedenen Begriffen finden Sie mehr Stellen, ohne Ihren tatsächlichen Kompetenzbereich zu verlassen. Beim Durchstöbern von Stellenangeboten auf Astuce Job zeigt sich der Nutzen dieser Suche mit mehreren Begriffen besonders deutlich, denn die Filter nach Beruf und Branche erleichtern es, verschiedene Varianten miteinander zu kombinieren.

Junger Mann, der in einem belebten Coworking-Space seinen Lebenslauf und eine Job-App prüft

Kriterien zur Bewertung eines Stellenangebots: Wunsch und Wirklichkeit unterscheiden

Nicht jede Stellenanzeige verdient eine Bewerbung. Beim Lesen eines Stellenangebots sollte man zunächst herausfinden, welche Anforderungen verbindlich sind und welche lediglich den Wunschvorstellungen des Unternehmens entsprechen.

Erforderliche und erwünschte Kompetenzen

Die Unterscheidung zwischen „erforderlich“ und „wünschenswert“ in einer Stellenbeschreibung ist nicht bloß Formsache. Ein erforderliches Kriterium ist ein Ausschlusskriterium, ein wünschenswertes Kriterium ist verhandelbar. Verlangt eine Anzeige fünf Jahre Berufserfahrung als „erforderlich“ und Kenntnisse einer Software als „wünschenswert“, sollte die Softwarekenntnis Sie nicht von einer Bewerbung abhalten.

Dares und France Travail weisen außerdem darauf hin, dass manche Stellenbeschreibungen unrealistische Anforderungen oder unklare Formulierungen enthalten, die eigentlich geeignete Bewerber abschrecken. Wenn eine Anzeige zehn „notwendige“ Kompetenzen aufführt, sollten Sie prüfen, ob das Unternehmen für einen Beruf mit Fachkräftemangel rekrutiert. In diesem Fall ist der Verhandlungsspielraum oft größer, als die Anzeige vermuten lässt.

Konkrete Arbeitsbedingungen

Gehalt, Arbeitsort, Vertragsart und Arbeitszeiten sind objektive Auswahlkriterien. Die EU-Richtlinie 2023/970 sieht vor, dass Bewerber über die Gehaltsspanne informiert werden und Arbeitgeber sie nicht nach ihrem bisherigen Gehalt fragen dürfen. Auch wenn die Umsetzung in Frankreich noch im Gange ist, ermöglicht eine Stellenanzeige mit Gehaltsspanne eine schnellere und transparentere Auswahl.

  • Prüfen Sie den genauen Arbeitsort und die Möglichkeiten für Homeoffice, nicht nur die Stadt, die im Titel der Anzeige genannt wird.
  • Vergleichen Sie die Vertragsart (unbefristeter Vertrag, befristeter Vertrag, Zeitarbeit) mit Ihrer Situation: Ein befristeter Vertretungsvertrag und ein unbefristeter Vertrag bedeuten nicht dieselbe Bindung und dieselben Rechte.
  • Lesen Sie die Aufgabenbeschreibung bis zum Ende: Die am Schluss der Anzeige aufgeführten Tätigkeiten geben oft Aufschluss über die tatsächliche Arbeitsbelastung, die sich hinter einem attraktiven Stellentitel verbirgt.

Jobsuche nach Branche und Region: Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt nutzen

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich nicht überall gleich. Der Fachkräftebedarf unterscheidet sich je nach Beruf und Region erheblich. Eine Branche, in der landesweit viele Stellen zu besetzen sind, kann in einer Großstadt gesättigt sein und in einer mittelgroßen Stadt dringend Personal suchen.

Der von Dares und France Travail verwendete Indikator für den Fachkräftebedarf berücksichtigt mehrere Faktoren: die Zahl der Bewerber, die angebotenen Arbeitsbedingungen und die Attraktivität der Stelle. Ein Beruf, der als „Engpassberuf“ eingestuft wird, bedeutet nicht automatisch, dass Bewerber dort leicht eine Stelle finden. Es kann auch auf unattraktive Arbeitsbedingungen hindeuten, die Bewerber abschrecken.

Um Ihre Suche einzugrenzen, kombinieren Sie den angestrebten Beruf mit einer Region oder einem Arbeitsmarktgebiet. Spezialisierte Jobbörsen und Recruiting-Plattformen bieten in der Regel entsprechende Filter. Sehen Sie sich auch die Karriereseiten von Unternehmen in Ihrer Region an: Manche Stellenangebote erscheinen nur dort und nie auf überregionalen Jobportalen.

Beratungsgespräch zur beruflichen Orientierung zwischen zwei Fachleuten in einem modernen Personalbüro

Initiativbewerbung und berufliches Netzwerk: zwei wenig genutzte Wege

Veröffentlichte Stellenanzeigen machen nur einen Teil der Neueinstellungen aus. Ein erheblicher Teil der Stellen wird über Empfehlungen oder Direktbewerbungen besetzt.

Eine Initiativbewerbung ist dann erfolgreich, wenn sie gezielt erfolgt. Einen allgemeinen Lebenslauf an fünfzig Unternehmen zu schicken, bringt nichts. Wer drei bis fünf Unternehmen auswählt, deren Tätigkeit zu den eigenen Kompetenzen passt, und in einer Nachricht konkret erklärt, welchen Beitrag er leisten kann, erzielt eine deutlich höhere Rücklaufquote.

  • Ermitteln Sie Unternehmen Ihrer Branche, die regelmäßig Personal einstellen – auch wenn zum Zeitpunkt Ihrer Suche keine Stellenangebote online sind.
  • Informieren Sie ehemalige Kollegen, Lieferanten oder Geschäftspartner auf LinkedIn oder bei Branchenveranstaltungen über Ihre Jobsuche: Das berufliche Netzwerk ist nach wie vor der kürzeste Weg zu einem Recruiter.
  • Verfassen Sie eine persönliche Nachricht, in der Sie ein Projekt, ein Produkt oder aktuelle Neuigkeiten des Unternehmens erwähnen, statt auf eine allgemeine Standardformulierung zurückzugreifen.

Die Jobsuche auf das eigene Profil abzustimmen bedeutet vor allem, sich nicht von der Masse leiten zu lassen. Weniger, dafür gezieltere Bewerbungen, eine sorgfältige Prüfung der Stellenanzeigen und die Nutzung weniger sichtbarer Kanäle: Diese Kombination macht aus einer planlosen Suche ein zielführendes Vorgehen.

Wie finden Sie Stellenangebote, die zu Ihrem Profil und Ihren beruflichen Zielen passen?